Lou Richter
"Ich möchte
an dieser Stelle einfach nur allen danken, die ich jemals getroffen habe. Wenn
Sie einen HVA (Hoch-leistungsvielseitigkeitsansager) brauchen, wenden sie sich
vertrauensvoll an hb (Heidrun Buchmaier). Sie kennt einen – mich. Wenn Sie
wissen wollen, was ich bisher an mediengeschäftlich relevantem gemacht habe,
lesen sie einfach weiter..."
Lou Richter und Heidrun Buchmaier beim Henri Nannen Preis 2011
Abitur und Führerscheinprüfung, seine bis heute größten Erfolge, gingen einher mit einem leidenschaftlichen Engagement in der Basketball-Regionalliga-Mannschaft der BG 74 Göttingen. Hier war Richter der Mann fürs Grobe, der seine Aufgabe, den überlegenen, gegnerischen US-Amerikanern den Spaß am Spiel zu vermiesen, mit Freude ausfüllte. Das Studium der Völkerkunde, Anthropologie und Publizistik setzte Richter in Hamburg fort. Sein bahnbrechendes Werk „Über die Bedeutung des Männerhauses in Neu-Guinea“ wurde zu einem Klassiker unter abseitig interessierten Feministinnen. Mitte der 80er Jahre bewarb sich der hoffnungsvolle Student mit dem Konzept einer Klassik-Sendung auf Unterhaltungsniveau (oder umgekehrt) beim Hamburger Privatsender Radio 107. Hier war man von seiner Vision „E-Musik = U-Musik“ so begeistert, dass man ihm eine Hard-Rock-Sendung übertrug. Von da an nahm dasSchicksal seinen Lauf. 1992 folgte der sportive Ansager dem Lockruf des Reinhold Beckmann, der ihm bei Sat.1 Geld, Glück und ein sorgenfreies Leben versprach, was alles stimmte. Richter äußerte sich in „ran“ 12 Jahre lang über Fußball, Basketball und Football. Nebenbei verfasste er musikalische Klassiker der guten Laune für Sirenen wie Mickie Krause, Klaus & Klaus sowie die Lizenzspieler des FC Schalke 04. Zwischenzeitlich verdingte sich der undogmatische Schubladen-Verweigerer als Spaßmacher bei der „Comedy Factory“ auf ProSieben. Bei „genial daneben“ platzte dem sensiblen Feingeist an Hella von Sinnens Seite das Trommelfell, was er bis heute nicht bemerkt hat. Sendungen wie „talk im tudio“ (Sat.1) und „Mein schlimmster Tag“ (kabel 1) entwickelten sich zu unschlagbaren Krachern – zumindest in Richters Familie – also bei den Frauen – ok, bei seiner Mutter. Gerne arbeitet der investigative Journalist auch fernab des Rotlichts im Off-Air-Bereich, also auf Events, Konferenzen und Zusammenkünften oberhalb von Klassentreffen. So hat er z.B. für den Deutschen Ring schon mit Walter Riester über dessen Rente und für Adidas mit allen anderen über alles andere geredet.
Seit Jahren moderiert Lou Richter in Hamburg den von ihm mit ins Leben gerufenen „Tag der Legenden“, ein Wohltätigkeits-Fußball-Spiel mit anschließender Prominenten-Belustigungund in Bremen die Badeinsel-Regatta.
Sport und Spaß werden auch zukünftig Lou Richters Leben bestimmen. Sollten Sie ihn dabei mal treffen, können Sie sicher sein: er wird Ihnen mehr zutrauen, als Sie tatsächlich können!
Nominierungen
| gefühlt vorm Krieg | die Rose von Montreux // "Comedyfactory" |
| gefühlt vorm Krieg | goldener Löwe // "Comedyfactory" |




